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Staubfreie Wohnung – Wie sich der lästige Befall reduzieren lässt

Staub unter dem Bett

Foto: didesign / depositphotos.com

Wir alle kennen das Problem: Wir haben uns aufgerafft um Staub zu wischen, doch schon nach kurzer Zeit ist er wieder da. Das Staubwischen geht in die nächste Runde und es scheint keinen Ausweg zu geben. Damit wir nicht stundenlang Staub wischen müssen, ist es ratsam die Vermeidung von Staub in den Fokus zu rücken. Denn wo kein Staub fällt, muss auch kein Staub gewischt werden. Wie das geht, verraten wir in folgendem Ratgeber.

Auf die richtige Einrichtung kommt es an

Staub fällt angeblich aus dem Weltraum direkt auf die Flächen unserer Einrichtung. Da ist es doch nur naheliegend, die zu kontaminierten Flächen auf ein Minimum zu reduzieren. Es mag zunächst etwas spartanisch klingen, doch wenn Sie sich zu Hause einmal umschauen, werden Sie feststellen, dass nicht jeder Staubfänger seine Daseinsberechtigung hat. Viele Dekoartikel passen nicht ins Wohnkonzept und fangen stattdessen einfach nur herabfallenden Staub ab. Versuchen Sie sich damit anzufreunden, mit weniger Gegenständen auszukommen und nutzen Sie die gesparte Zeit beim Staubwischen, um lieber etwas Schönes mit der Familie zu unternehmen. Vor allem als Allergiker sollten Sie die Wohnung möglichst staubfrei halten (Tipp: www.luftreinigerdepot.de/ratgeber/staub-vermeiden). Mit weniger Einrichtungsgegenständen schaffen Sie außerdem mehr Platz, welchen Sie effizienter nutzen können.

Schuhe gehören vor die Haustier

Wie man sich leicht vorstellen kann, kommt der meiste Staub von draußen. Wir lassen den Staub bei geöffneten Fenstern in die Wohnung oder tragen diesen mit unserer Kleidung und unseren Schuhen herein. Um das Staubaufkommen zu reduzieren, sollten Sie deshalb immer die Schuhe ausziehen, bevor Sie die Wohnung betreten. Sofern dies keine Option ist, weil es sich um ein Ladengeschäft handelt, ist eine Sauberlaufzone zu empfehlen, welche auch als Schmutzfänger bezeichnet wird. Wer Haustiere hat, sollte diese noch vor der Haustür abkämmen und Zubehörteile wie Leine, Geschirr oder Spielzeug ebenfalls vor der Haustür deponieren.

Das optimale Raumklima für weniger Staub in der Wohnung

In puncto lästigem Staubbefall gilt die Faustregel: Je trockener das Klima in der Wohnung, desto mehr Staub rieselt herab. Das gilt vor allem im Winter, wenn die trockene Heizungsluft das Staubaufkommen begünstigt. Hier kann die richtige Luftfeuchtigkeit dabei behilflich sein, den Staub zu reduzieren. Empfohlen ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 55 Prozent. Dabei handelt es sich um einen Wert, welcher dafür sorgt, dass wir Menschen uns wohlfühlen. Außerdem sorgt dieser Wert dafür, dass der in der Luft befindliche Staub besser gebunden wird und sich nicht mehr so leicht ausbreiten kann. Optimieren Sie Ihr Raumklima mit gezieltem Stoßlüften. Öffnen Sie dazu alle Fenster weit (auf Kipp ist nicht ausreichend) und schließen Sie diese nach ein paar Minuten wieder. Dieser Vorgang sollte mehrmals täglich wiederholt werden.

Richtig putzen und Staub vermeiden

Achten Sie darauf, Polster und andere Wohntextilien regelmäßig zu waschen. Beim Staubwischen ist es wichtig, den Staub nicht aufzuwirbeln. Stattdessen sollte dieser aufgenommen und abtransportiert werden. Bearbeiten Sie Ihre Böden zunächst mit dem Staubsauger, bevor Sie feucht durchwischen. Beim Staubwischen auf Flächen bietet sich ein antistatisches oder ein feuchtes Tuch an, um den Staub optimal aufzunehmen. Staubwedel sollten wirklich nur an schwer erreichbaren Stellen zum Einsatz kommen, da diese zu viel Staub aufwirbeln.