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Hausstauballergie – 6 schnelle Tipps geben Milben

Wie Sie vermutlich bereits gelernt haben, haben sie keine Möglichkeit, die Hausstaubmilbe als Verursacher der Hausstauballergie, endgültig aus dem Haus zu verbannen. Dennoch sollten Sie bei einer Allergie gegen Hausstaub versuchen, die Milben so weit wie möglich zu bekämpfen und damit auch den Auslöser der Allergie so gut wie möglich zu beseitigen.

Es ist besonders wichtig, eine kleine Reihe von hygienischen Regeln einzuhalten, damit sich die Symptome der Hausstauballergie deutlich reduzieren lassen.

  1. Bettwäsche waschen – Matratze reinigen
    Ihre Bettwäsche sollten Sie häufiger als üblich wechseln. Im besten Fall einmal pro Woche. Waschen Sie Ihre Wäsche bei mindestens 60 °C. Versuchen Sie beim nächsten Einkauf Bettwäsche zu erwerben, die auch bei 90° gewaschen werden darf. Bei dieser Temperatur sollten alle Milben absterben. Darüber hinaus sollten Sie alle 2-3 Monate ihrer Matratze reinigen. Am besten hat sich hierzu ein Milbensauger bewährt. Benutzen Sie spezielle Überzüge für Matratze und Bettwäsche. Der Fachbegriff heißt Encasing. Diese sind milbenundurchlässig, so das Ihre Hautschuppen (von denen sich die Milben ernähren) nicht mehr in die Matratze gelangen. Die Hausstaubmilben werden von der Nahrung abgeschnitten und verhungern praktisch.
  2. Luftfeuchtigkeit und Wärme reduzieren
    Da Hausstaubmilben hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme lieben, sollten Sie morgens früh ihr Bett nicht machen, sondern stattdessen komplett abdecken damit die Matratze besser durchlüften kann. Halten Sie die Luftfeuchtigkeit und die Zimmertemperatur im Schlafzimmer möglichst niedrig. Mit dieser Maßnahme bremsen sie die Vermehrung der Milben.
  3. Kuscheltiere im Bett reinigen
    Handelt es sich bei dem Hausstauballergiker um ein Kind, so hat dieses vermutlich auch Kuscheltiere. Diese finden sich auch häufig im Bett. Sofern sich die Kuscheltiere waschen lassen und im Wäschetrockner trocknen lassen, tun sie dies alle 2-3 Monate. Ist das Kuscheltier nicht waschbar oder nicht für den Trockner geeignet, so sollten Sie es mindestens 24 Stunden, besser 36 Stunden einfrieren.
  4. Staubfänger reinigen und entfernen
    Staubfänger im Schlafzimmer und Kinderzimmer fördern die Allergie immens. Sie sollten nach Möglichkeit keine Bücherregale voll mit Büchern im Schlafzimmer haben, auf Kuscheltiere verzichten und einen glatten Boden, wie zum Beispiel Laminat oder PVC, nutzen. Nach Möglichkeit sollten Sie auf Gardinen verzichten (zum Verdunkeln kann man auch ein Rollo nutzen). Alternativ müssen Sie die Gardinen ebenfalls regelmäßig und häufiger als normal waschen.
  5. Staubsaugen und Staub wischen
    Staubwischen und Staubsaugen sind in ihrer Wohnung ein regelmäßiges Pflichtprogramm. Staub sollte immer feucht gewischt werden, bzw. ein sogenannter Staubmagnet (der bekannteste ist hier wohl der „Swiffer“) verwendet werden. Investieren Sie ein paar Euro in einen guten Staubsauger, der über einen Mikrofilter verfügt. Dieser ist in der Lage die feinsten Staubpartikel, mit denen sich der Milbenkot verbunden hat, festzuhalten. Ein Saug-Wisch-Roboter hat den Vorteil, dass gleich feucht sauber gemacht wird. Wenn Sie sich über Saug-Wisch-Roboter informieren wollen, klicken Sie hier.
    Sofern Sie irgendwie die Möglichkeit haben, sollten Sie weder selbst staubsaugen, noch selbst staubwischen.
    Tipp: Luftreiniger halten die Staubbelastung im Zimmer gering.
  6. Keinen Staub und Allergene einschleppen
    Versuchen Sie, Ihr Schlafzimmer rein zu halten. Auch wenn es häufig nicht möglich ist, ist es das Beste, sich nicht im Schlafzimmer umzuziehen, sondern in einem anderen Raum. So wirbeln sie keinen Staub auf und tragen auch keine neuen mit ihrer Alltagskleidung in das Schlafzimmer herein. Auch ihre Schuhe gehören nicht ins Schlafzimmer. Eine weitere Empfehlung ist es, sich die Haare nicht im Schlafzimmer zu kämmen. Diese enthalten häufig viele Allergene (auch Pollen, etc. von draußen). Durch das Kämmen streifen sie diese im Schlafzimmer ab. Waschen Sie lieber ihre Haare täglich kurz mit klarem Wasser durch um die Allergene auszuspülen. Das ständige verwenden eines Shampoos ist nicht nötig. Wer kurze Haare trägt hat hier natürlich einen großen Vorteil.

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