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Allergischer Husten bei einer Hausstauballergie

Wer unter einer Hausstauballergie leidet, der kennt das Problem: häufig muss man morgens, direkt nach dem Aufstehen kräftig Husten. Ausgelöst wird dieser Husten durch den Hausstaub, den man einatmet. An diesem Hausstaub angeheftet sind kleinste Partikel von Milbenkot. Milbenkot ist der Kot der Hausstaubmilbe, der zu einem großen Teil aus Eiweiß besteht. Gegen dieses Eiweiß und somit auch gegen den Milbenkot sind Hausstauballergiker allergisch.

Symptome eines allergischen Hustens

Insbesondere direkt nach dem Aufstehen oder sogar, wenn man noch im Bett liegt, macht sich der allergische Husten bemerkbar. Symptomatisch für solch einen allergischen Husten sind der ständige Hustenreiz und ein trockenes Husten ohne Schleim. Wer besonders heftig auf Hausstaubmilben und Hausstaub reagiert, der leidet sogar des Nachts besonders stark. Dies kann dazu führen, dass der Schlaf gestört wird und man sich das nachts nicht erholen kann. Als direkte Folge sind Tagesmüdigkeit und Erschöpfung zu spüren.

Allergischer Husten – die Gründe

Wie sie in diesem Artikel über die Hausstauballergie nachlesen können, ist die Konzentration von Milben und Milbenkot in Matratzen und Bettwäsche besonders hoch, nämlich bis zu 1,5 Millionen Hausstaubmilben in einem einzigen Bett. Bedenkt man dann, dass die Milben in ihrem Leben rund das 200 fache ihres Körpergewichtes an Kot produzieren, hat man eine Vorstellung davon, welch eine Menge an Allergenen sich in einem typischen Bett befindet.

Die Gefahr bei allergischem Husten

Dauerhafter allergischer Husten kann schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Zunächst erfährt der Hausstauballergiker neben dem regelmäßigen Hustenreiz auch Probleme beim Ein- und Ausatmen. Das Atmen fällt ihm schwer und es können pfeifende Atemgeräusche auftreten.

Wer bei solchen Symptomen nun nicht schnell mit einem Besuch beim Lungenfacharzt reagiert, der läuft Gefahr, allergisches Asthma bzw. Bronchialasthma zu bekommen.

Wir von Hausstaubmilben.org empfehlen daher einerseits die auf diesen Seiten dargestellten Maßnahmen gegen Hausstaubmilben umgehend einzuleiten und andererseits bei den Symptomen eines allergischen Hustens einen Facharzt aufzusuchen. Dieser kann, unter anderem mit entzündungshemmenden Inhalations-Sprays, den Entzündungen in den Bronchien gezielt vorbeugen und sie behandeln.

Was kann ein Hausstauballergiker gegen allergischen Husten tun?

Wie bereits oben erklärt wird allergischer Husten durch die Allergene, hauptsächlich im Hausstaub, aber auch in Matratze und Bettwäsche, verursacht. Sofern geklärt ist, dass der allergische Husten tatsächlich durch eine Hausstauballergie ausgelöst wird, so muss gegen die Auslöser (Hausstaubmilben und Milbenkot) konsequent vorgegangen werden. Dazu gehört neben regelmäßigem Staubwischen und dem Staubsaugen mit einem allergendichten Filter auch die Verwendung von Matratzenüberzügen (Encasings) und Luftreinigern. Insbesondere Luftreiniger sind in der Lage, die Luft von Allergenen zu reinigen und somit die Symptome deutlich zu reduzieren.

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